DK·Zuvis

Integration · Ankommen & Bleiben

Die Vermittlung endet nicht am Flughafen. Dort fängt unsere Arbeit erst richtig an.

Die meisten Abbrüche internationaler Azubis passieren nicht wegen der Fachpraxis, sondern wegen Einsamkeit, Behördenstress und Kommunikationsproblemen in den ersten Monaten. Genau dafür hat DK Zuvis ein strukturiertes 12-Monats-Begleitprogramm: mit festen Terminen, festen Verantwortlichen und einem Ansprechpartner, der beide Seiten kennt.

DK Zuvis empfängt eine Absolventin der IVTIE-Sprachschule am Flughafen in Deutschland

Tag 1 bis 7

Die ersten 7 Tage

DK Zuvis begleitet einen Azubi bei Bankkonto und Formalitäten in der ersten Woche
Gemeinsame Orientierung im Nahverkehr: Ticket entwerten in der Straßenbahn
  1. Abholung am Bahnhof oder Flughafen durch unser Team

    Niemand steht allein mit zwei Koffern auf einem fremden Bahnsteig. Der erste Eindruck von Deutschland ist ein bekanntes Gesicht.

  2. Begleitung zur Anmeldung beim Einwohnermeldeamt

    Termin ist vorbereitet, Unterlagen sind vollständig, die Anmeldung dauert einen Vormittag, nicht drei Wochen.

  3. Eröffnung des Bankkontos

    Girokonto für Ausbildungsvergütung und Miete, eingerichtet mit allen nötigen Dokumenten.

  4. Kranken- und Haftpflichtversicherung

    Beides wird abgeschlossen und erklärt, inklusive dem, was eine Versichertenkarte ist und wie ein Arztbesuch funktioniert.

  5. SIM-Karte & Nahverkehrs-Abo

    Erreichbarkeit ab Tag 1 und der Weg zum Betrieb ohne Hindernis.

  6. Orientierung im Wohnort

    Einkauf, Arzt, Notdienste, der Weg zur Berufsschule, einmal gemeinsam abgelaufen.

  7. Vorstellung im Betrieb mit gemeinsamem Onboarding-Gespräch

    Erwartungen, Ansprechpartner und Eskalationswege werden am Tisch geklärt, mit Azubi, Betrieb und DK Zuvis.

Monat 1–3

Stabilisieren

  • Wöchentliche Check-ins mit dem Azubi, kurz, verlässlich, dokumentiert.

  • Begleitung zum Berufsschulstart und Abstimmung mit den Klassenlehrer:innen.

  • Ausbildungsbegleitende Sprachförderung: Online- und Präsenz-Coaching Richtung B2+, mit Fachsprache aus dem realen Betriebsalltag statt Lehrbuchbeispielen.

  • Der betriebliche Pate wird angeleitet, mit konkretem Leitfaden statt gutem Willen allein.

  • Erstes Feedbackgespräch Betrieb ↔ DK Zuvis ↔ Azubi nach sechs Wochen.

Monat 4–12

Verwurzeln

  • Monatliche Check-ins mit Azubi und Betrieb.

  • Sprachcafé und kulturelle Treffen: Anschluss an Community, Vereine und Sport, weil Bleiben eine Frage von Beziehungen ist.

  • Unterstützung bei Wohnungswechsel und Familienfragen.

  • Prüfungsvorbereitung für die Zwischenprüfung.

  • Krisenerreichbarkeit: ein fester Ansprechpartner, der beide Seiten kennt und auf Deutsch, Französisch und Englisch vermitteln kann.

  • Quartalsberichte an den Betrieb: Sie wissen, wie es wirklich läuft.

Für Betriebe

Was Ihr Team bekommt

Interkulturelles Kurz-Briefing

60 Minuten für das Team, das mit dem neuen Azubi arbeitet: Was ist anders, was ist normal, was hilft in den ersten Wochen.

Leitfaden „Der erste Monat mit Ihrem internationalen Azubi“

Kompakt und praxisnah, als PDF im Download-Center auf der Seite Faire Anwerbung.

Klare Eskalationswege

Wenn etwas hakt, gibt es einen definierten Weg, statt stiller Kündigung auf einer Seite und Ratlosigkeit auf der anderen.

Woran wir uns messen lassen

Ehrliche Kennzahlen statt Pauschalquoten

  • Verbleibquote nach 12 und 24 Monaten
  • Zeit bis zur sicheren Berufsschulteilnahme
  • Sprachentwicklung entlang der GER-Stufen

Ausgangswerte definieren wir zu Projektbeginn gemeinsam. Wir kommunizieren keine Pauschalquoten ohne belastbare Datengrundlage.

Häufige Fragen

  • Zuerst: Das ist normal und kein Alarmsignal. Unser Ansprechpartner kennt den Azubi seit der Sprachschule und erkennt früh, wenn mehr dahintersteckt. Dann greifen kurze Wege: zusätzliche Gespräche, Anbindung an die Community im Sprachcafé, bei Bedarf professionelle Unterstützung. Der Betrieb wird einbezogen, ohne dass der Azubi das Gesicht verliert: Krisen werden moderiert, nicht verwaltet.

  • Wir, mit Wissen und Einverständnis des Betriebs. Zum Berufsschulstart stimmen wir uns mit den Klassenlehrer:innen ab, danach bleiben wir Ansprechpartner für sprachliche und organisatorische Fragen. Fachliche Themen bleiben beim Betrieb; wir sorgen dafür, dass Kommunikationsprobleme gar nicht erst zu Leistungsproblemen werden.

  • Viele Betriebe verlängern die Begleitung reduziert bis zur Abschlussprüfung. Ein Angebot dafür machen wir transparent vor Ablauf des zwölften Monats, nie danach.

Lassen Sie uns über Ihre offenen Ausbildungsplätze sprechen.

30 Minuten, vertraulich, unverbindlich. Wir schätzen Ihre Situation ein und finden gemeinsam Lösungsmöglichkeiten.

Employer-Pays: keine Kosten für Bewerber:innen

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